McDonald’s, Boikott, Gewissen und so.

Bisher bin ich ziemlich streng meinem Prinzip McDonald’s in keinster Weise zu unterstützen treu geblieben.
Einen so kapitalistischen Konzern wie McDonald’s zu unterstützen war meiner Meinung nach nicht zu verantworten, vor allem nicht wenn dieser Konzern seinen Sitz in den USA hat und obendrauf noch den Regenwald holzt.
Doch so langsam gerat ich hier mit meiner Moral ins schwanken. Ich hab nämlich nicht mehr das Gefühl irgendwas zu bewirken mit meinem Boikott und denke solangsam dass dieses sture „nein ich geh nicht zu MCD!“ wohl nur meinem Gewissen zu gute kam und sonst niemand.
Genau wie die Millionen an Euro Geldspenden die an Bürokratie und Luxus verbraten werden und nur zu einem Bruchteil ihren Zweck erfüllen.
Das einzige was damit wirklich erreicht wird ist bildlich der Daumen zum Nuckeln am „armen“ Westländer mit schlechtem Gewissen.

Früher war ich vielleicht einmal im Monat beim McDonald’s. Das würde sich auch nicht ändern wenn ich jetzt meine generelle Blockade gegen McDonald’s aufhebe. Auch wenns einfach verdammt geil schmeckt da…

Also ich denk ich bin jetzt zu einem Entschluss gekommen. McDonald’s bei Gelegenheit JA.
Mal sehen wie lang es dauert bis mich das schlechte Gewissen nicht mehr plagt wenn ich in einen (leckeren saftigen dicken) Cheeseburger beiß :D !

3 Kommentare

  1. prE sagte,

    Dezember 3, 2007 um 4:20

    es geht nicht nur um die reinheit deines gewissen, sondern um prinzipielle bereitschaft, den kapitalismus bzw konkret bekannte kapitalistische konzerne mit deinem geld zu unterstützen. denk daran, dass jeder euro, den du in mcDoof investierst, indirekt z.b. die brandrodung des regenwaldes unterstützt. wenn du dich mit derartigem crap solidarisieren willst, viel spass…

  2. scheff sagte,

    Dezember 5, 2007 um 4:54

    erst redest du von prinzipien und dann scheißt du auf sie -_- ich glaub manchmal du kappierst garned was du selber redest oO jezt versuchst du deine geistige unfähigkeit deine prinzipien zu beachten(falls du die je hattest) damit zu rechtefertigen , dass du den nutzen runter spielst den dein boykott hat … wobei der nutzen , wenn du wirklich prinzipien vertreten würdest , keine auswirkung auf dein handeln geben würde … wenn du was aus prinzip machst, dann machst du es weill du davon überzeugt bist ,dass es richtig ist – egal ob es was bringt oder nicht

  3. giers sagte,

    Dezember 7, 2007 um 1:58

    achim ich hab keine lust mit dir zu diskutieren,
    und das kommt allein von deiner art. so menschlich bin ich dann doch.


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